Die Albinus-Gemeinschaftsschule: eine echte Ganztagsschule

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Frau Vogt-Gohdes, städtische Koordinatorin der Ganztagsschule, und Frau Hild, die schulische Koordinatorin
und stellv. Schulleiterin.

Telefon: Lauenburg 5590524

Adressen unter "Kontakt"

Wir sind eine "gebundene Ganztagsschule" mit echtem Ganztagsbetrieb. Während andere Schulen im "offenen Ganztagsbetrieb" am Nachmittag für Schülerinnen und Schüler Angebote vorhalten, die bezahlt werden müssen und an denen auch nicht alle teilnehmen, ist die AGL eine echte Ganztagsschule- mit verbindlichen und kostenlosen Angeboten bis 16 Uhr!


Wochenstrukturplan Albinus-Gemeinschaftsschule Lauenburg SJ 2010-11
Stunde Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
1. Montagskreis Klassenlehrer        
08.00- 08.45
2.           
08.45- 09.30
Pause 20 Minuten  (Lehrer und Kooperationspoartner)
3.        Koop 1,2,3,4,5,6  
09.50- 10.35
4.         Koop 1,2,3,4,5,6  
10.35- 11.20
Pause 20 Minuten  (Lehrer und Kooperationspoartner)
5.          
11.40- 12.25  
Mittagspause Fr. Hofmann, Koop 1,2,3,4
Fr. Hofmann, Koop 1,2,3,4
Fr. Hofmann,Koop 1,2,3,4 Fr. Hofmann,Koop 1,2,3,4 Wochenabschluss
12.30- 13.45 13.00 Uhr 
betr.Üben L 1,2,3,4; DaZ, NZL L 1,2,3,4; DaZ, NZL L 1,2,DaZ, NZL,Chor,Instr. L 1,2,3,4; DaZ, NZL  
13.45-14.30          
8.     Koop 1,2,3,4,5,6      
14.30- 15.15
9.   Koop 1,2,3,4,5,6    
15.15- 16.00

Die Mittagspause der gebundenen Ganztagsschule

 Der Unterricht am Vormittag endet um 12.25 Uhr nach der 5. Stunde.
Am Freitag findet keine Mittagspause statt, der Unterricht wird ohne Pause nach der 5. Stunde bis 13.00 Uhr fortgesetzt.
Dann ist für die 5. Klassen Unterrichtsschluss.Die Mittagspause beginnt um 12.25 Uhr und endet um 13.45 Uhr. In dieser Zeit soll gegessen werden.

Wichtig: Es handelt sich um eine „Pause“ zur Entspannung, zum Spiel, zum Essen, zum miteinander Reden

 

Ab 13.45 Uhr: betreute Übungsstunde


LL 12.01.2010

Für diese Ganztagsschule haben wir ein Konzept erstellt, das die vielen Vorteile des Ganztagsbetriebs deutlich beschreibt: Hier nur einige wenige davon: Das Ganztagsangebot bietet ...

Die Ganztagsschule wird im Schuljahr 2010-11 mit dem neuen fünften Jahrgang der Gemeinschaftsschule starten und dann von unten aufwachsen. Die offene Ganztagsschule wird es solange geben, bis alle Jahrgänge der Schule in die gebundene Ganztagsschule hineingewachsen sind.

LL 12.01.10

LL 21.01.10


Warum Ganztagsschule?   (Auszüge aus dem Ganztagskonzept)           

Bereits im Konzept der AGL vom November 2007 heißt es: „Die neue Gemeinschaftsschule soll möglichst als gebundene Ganztagsschule eine Schule für alle Kinder (…) sein.“

 Mit der Umwandlung der offenen Ganztagsschule in eine gebundene Ganztagsschule kann eine Lern- und Freizeitkultur entwickelt werden, die die individuellen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler fördert und den besonderen Problemen der Stadt (Soziale Stadt) sowie dem hohen Migrantenstatus besser gerecht werden kann. Die Schule entwickelt sich vom Lernort zum Lebensraum unserer Kinder und Jugendlichen.

 Ziele der Albinus-Gemeinschaftsschule Lauenburg  als gebundene Ganztagsschule

Grundvoraussetzungen für das Funktionieren der neuen Ganztagsschule sind


Unterricht und unterrichtsergänzende Angebote

In den 5. und 6. Klassen sind lt. Stundentafel 30 Wochenstunden zu erteilen. Zu diesen Unterrichtsstunden treten die Pausenzeiten und die unterrichtsergänzenden Maßnahmen hinzu. Das Angebot weist für die Tage Montag bis Donnerstag eine Gesamtzeit von je acht Stunden (total: 32 Stunden) und am Freitag fünf Zeitstunden aus. Insgesamt werden somit die für die Antragsstellung erforderlichen 37 Stunden Verweildauer an der Schule erreicht.

Das unterrichtliche Angebot für die Gemeinschaftsschule umfasst 30 Unterrichtsstunden (90-/45-Minuten-Taktung). Unterrichtsergänzende Angebote insbesondere zur individuellen Förderung  werden durch Lehrkräfte (Zusatz: 6 Unterrichtsstunden pro Lerngruppe) und über den Betriebskostenzuschuss finanzierte externe Kooperationspartner gegeben. 

Im Ablauf der Schulwoche wechseln sich Fachunterricht, Förder- und Forderangebote, Zeiten zur Erledigung von Aufgaben und Wochenplanarbeiten, Freizeitangebote, Beratungs- und Betreuungsangebote ab.

Der Montagmorgenkreis im Klassenverband wird vom Klassenlehrer/von der Klassenlehrerin  betreut und bildet den Wochenauftakt. Ein gemeinsamer Wochenabschluss zum Wochenausklang beschließt die Woche und bietet Zeit für Auswertungen und den „Klassenrat“.

Der  Mittagsblock wird in zwei Zeiten variabel von 12.25 Uhr – 13.35 Uhr bzw. von 13.10 Uhr bis 14.30 Uhr durchgeführt. In dieser Zeit bekommen die Kinder und Jugendlichen eine warme Mahlzeit. Sie sind darüber hinaus verpflichtet, an den Mittagsangeboten teilzunehmen. Diese beinhalten

Die Schülerinnen und Schüler haben dabei die Möglichkeit, aus unterschiedlichen Angeboten die für sie wichtigen bzw. interessanten auszuwählen und zu belegen. Hausaufgaben werden in der Regel in der Schule gemacht. Die Teilnahme am Mittagessen ist vorgesehen.


Wie werden die Schülerinnen und Schüler individuell gefördert? 

In Förder- und Forderkursen (FöFo) werden die Schülerinnen und Schüler unserer Schule nach ihren individuellen Lernplänen gefördert oder gefordert. Im FöFo- Unterricht können Lernlücken besprochen und gefüllt werden, Übungen zu Fehlerschwerpunkten in Eigenlernzeiten bearbeitet oder Zusatzaufgaben erfüllt werden. Leistungsschwache Schülerinnen und Schüler erfahren Hilfe, leistungsstarke eine zusätzliche Anforderung.

Hinzu treten besondere Förderangebote wie DAZ*, NZL** (Deutsch und Mathematik), Legasthenieförderung usw.

*DAZ   = Deutsch als Zweitsprache (für Kinder mit Migrationshintergrund)

** NZL = Niemanden zurücklassen (spezielle Lese- und Mathematikförderung)

Freie Lernangebote (z.B. in der Mittagspause) von Lehrerinnen, Lehrern oder externen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können die Schülerinnen und Schüler individuell anwählen, um Lernschwerpunkte zu setzen oder um das eigene Talent weiter zu entwickeln. Diese Lernangebote umfassen Spiel- und Sportangebote, aber auch Arbeitsgemeinschaften im musisch- ästhetischen, im naturwissenschaftlichen oder im handwerklichen Bereich. Sie können auch außerhalb der Schule stattfinden.

In Lernwerkstätten arbeiten Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Fächern und unterschiedlichen Fachbereichen und in besonders ausgestatteten Räumen weitgehend selbstverantwortlich und selbstorganisiert (SOL). Lehrerinnen und Lehrer stehen helfend und beratend zur Verfügung. Die gute Ausstattung mit Computern ermöglicht die Einrichtung unterschiedlicher, zeitgleicher Angebote mit IT- Nutzung. Auch in diesem Bereich kann gefördert und gefordert werden, auch hier kann selbstorganisiert gearbeitet werden.


Zusatzangebote:

Angebote im Mittagsblock sowie im Nachmittagsbereich dienen der Ausweitung des schulischen Lernens und Arbeitens. Hier werden außerschulische Partner (Vereine, Verbände  und Organisationen), aber auch Eltern, Pensionäre oder ältere Schülerinnen und Schüler das Ganztagsangebot mit ihren Angeboten abrunden. Diese Angebote werden unter Beteiligung der schulischen Gremien (Lehrer/Schüler/Eltern) gesichtet und ausgewählt.

Zur besseren Rhythmisierung des Schulvormittags können vom Schulträger gestellte Fachkräfte oder auch geeignete Kooperationspartner die Betreuung von Zusatzangeboten  oder aktiven Pausenzeiten übernehmen (Spielpause, Bewegungspause, Ruhezeiten).


 Fragen und Antworten       

Unser neuer Flyer zum Thema:  Zum Lesen draufklicken!

 

 

   

 

1. Worin unterscheiden sich "offene Ganztagsschule" und "gebundene Ganztagsschule"?

(Quelle: Bildungsportal des Ministeriums für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein)
 

Offene Ganztagsschule

Hinter dem schlichten Begriff Offene Ganztagsschule verbirgt sich ein großes und ehrgeiziges bildungspolitisches Projekt: Schulen in Schleswig-Holstein erweitern ihren Bildungsauftrag durch vielfältige Angebote am Nachmittag. Bereits fast die Hälfte der Schulen im Land sind Ganztagsschulen - 408 offene und 27 gebundene.

Die Offene Ganztagsschule ermöglicht ein differenziertes Bildungs- und Erziehungsangebot, das sich am Bedarf der Kinder und der Eltern orientiert. Sie zeichnet sich sowohl durch schulische Veranstaltungen aus, die ergänzend zum planmäßigen Unterricht angeboten werden, als auch durch das Prinzip der freiwilligen Teilnahme. Der schulische Unterricht wird um unterschiedliche Angebote erweitert, die Schule öffnet sich für außerschulische Kooperationspartner und die örtliche Jugendhilfe. Alle diese Angebote werden unter dem Dach der Schule organisatorisch zusammengefasst. So wird die Schule zu einem ganztägig geöffneten Haus des Lebens und des Lernens.

Die Serviceagentur Ganztägig lernen unterstützt die Schulen bei ihrem Weg zur "Offenen Ganztagsschule". Sie arbeitet beispielsweise mit Referenzschulen.zusammen, die anderen Schulen Impulse und Tipps geben können.

Den Link zur Serviceagentur finden Sie hier:

Gebundene Ganztagsschule

Ergänzend zu den bereits bestehenden 24 gebundenen Ganztagsschulen richtet Schleswig-Holstein in den Jahren 2009 und 2010 neue gebundene Ganztagsschulen ein: Die ersten drei Schulen starten zum Schuljahr 2009/10 mit dem Ganztagsbetrieb. Insgesamt stellt das Land 2009 und 2010 100 zusätzliche Lehrerstellen bereit. Nach dem Konzept sollen damit etwa 20 Schulen mit hoher Problemdichte und entsprechend besonderem Förderbedarf in gebundene Ganztagsschulen umgewandelt werden können.

Der Ganztagsbetrieb gilt für die jeweils neu aufgenommenen Klassen und wächst dann jahrgangsweise auf. Diese Schulen haben montags bis donnerstags ein achtstündiges und freitags ein fünfstündiges Angebot. Mit Ausnahme des Mittagessens ist das Angebot für die Schülerinnen und Schüler kostenfrei, im Unterschied zur Offenen Ganztagsschule allerdings verbindlich. Die Schulen erhalten sechs Lehrerwochenstunden pro Klasse für zusätzliche Angebote (unter anderem Förderunterricht), für die Organisation des Ganztagsbetriebes gibt es weitere zwei Lehrerwochenstunden je Schule. Neue gebundene Ganztagsschulen haben einen Rahmen von 37 Zeitstunden pro Woche. An den Betriebskosten beteiligt sich das Land mit 350 Euro im Jahr pro Klasse und Stunde.



  1. Die Familie wird deutlich entlastet. Familie und Beruf sind erheblich besser miteinander vereinbar.
    Der typische „Hausaufgabenstress“ entfällt, die „Versetzungsproblematik“ an unserer Schule ja ohnehin auch.
     
  2. Aufgaben werden unter Aufsicht gemacht, es kann gezielt und fachkundig geholfen werden.
     
  3. Es steht mehr Zeit für Unterricht und für die Förderung Ihres Kindes zur Verfügung.
    Individuelle Lern-, Förder- oder Forderpläne helfen dabei, den für Ihr Kind bestmöglichen Abschluss zu erreichen.
     
  4. Der Unterricht ist erheblich besser rhythmisiert als in der herkömmlichen Schule.
    Phasen der Anspannung und Entspannung, der Bewegung und der Ruhe wechseln einander ab.
    Das ist im herkömmlichen 6-Stunden-Vormittag nicht möglich.
     
  5. Die Kinder erlernen, wie sie ihre Freizeit sinnvoll nutzen können. Individuelle Begabungen werden erkannt und gefördert.
    Dabei können durchaus auch leistungsstarke Schülerinnen oder Schüler eine Kursleitung übernehmen
    und ihre Mitschüler anleiten (z.B. Sport-AG, Schach-AG, Computer-AG, Gitarren-AG usw.)
     
  6. Die Schule wird vom Lernort zum Lebensraum. Hier gibt es interessante Angebote, die ihre Kinder frei auswählen dürfen.
    Nirgendwo sonst in Europa schließen die Schulpforten am Mittag.
    Die gut ausgestatteten Schulgebäude können auch am Nachmittag sinnvoll genutzt werden.
     
  7. Das soziale Lernen wird verstärkt. In der großen Schulgemeinschaft muss aufeinander noch mehr Rücksicht genommen werden,
    wenn man einen größeren Teil des Tages miteinander verbringt. Das Gemeinschaftserlebnis wird gestärkt.
     
  8. Die Schule öffnet sich. Es sind nicht mehr nur Lehrerinnen und Lehrer, die sich um die Kinder kümmern.
    Dies tun auch die örtlichen Vereine, Verbände und Institutionen.
     
  9. Den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder kann viel mehr entsprochen werden.
    Manche brauchen Bewegungspausen, manche Ruhepausen, wieder andere wollen sich unterhalten oder ihre Aufgaben erledigen.
    Alles ist möglich in den offenen Strukturen des Mittagsblocks.
     
  10. Die Ganztagsschule ist die Schule der Zukunft- es gibt nur ganz wenige Argumente gegen sie. In ganz Europa hat sie sich durchgesetzt. Auch in Deutschland sind die erfolgreichsten Schulen ausnahmslos verpflichtende Ganztagsschulen. Die Schülerinnen und Schüler können insgesamt erheblich besser auf eine sich verändernde Gegenwart in Beruf und Freizeit vorbereitet werden. Vermeidbarer Stress wird von den Familien ferngehalten, und dennoch gibt es genügend Zeit für Unternehmungen und Gespräche- auch während der Woche.

 

Das Ganztagsangebot der Albinus-Gemeinschaftsschule ist neu.
Wir sind die einzige Schule im Kreis, die ein derartiges, für Schulträger und Land sehr teures Projekt starten darf. Neues ist immer ungewohnt, unbekannt.

Haben Sie Vertrauen  und melden Sie im März ihr Kind verbindlich an unserer Schule an, wir werden Sie nicht enttäuschen.