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Gemeinschaftsschule Lauenburg wird als plattdüütsche School ausgezeichnet
Am 27.01.2009 erhielten drei Schülerinnen und Schüler der 5.Klasse der Gemeinschaftsschule Lauenburg aus den Händen der Landtagsvizepräsidentin Frauke Tengler das Siegel, das die Schule als Plattdüütsche School auszeichnet, weil sie sich um die Vermittlung der plattdeutschen Sprache und Kultur kümmert. Seda Ücer, Lea Hoffmann und Martin Jordan aus der 5d waren zusammen mit Schulleiter Heinz Hoffmann und Plattdeutschobfrau der Schule Ingrid Bindzus nach Kiel ins Landeshaus gereist, um die Ehrung in Empfang zu nehmen.
Ein
Beispiel ihrer Plattdeutschkenntnisse demonstrierten sie in einer szenischen
Darstellung zum Gedicht „Bratappeln“. Sie erklärten auf Plattdeutsch, wie man
Bratäpfel backt. Frau Tengler war begeistert und widmete sich intensiv den
Gästen, bis hin zum gemeinsamen Mittagessen in der Kantine des Landeshauses, zu
dem sie die Lauenburger eingeladen hatte. Vorher jedoch erlebten die Schüler
etwas Einmaliges: Frau Schmidt und Herr Rieser, zwei Sachbearbeiter des
Landtagspräsidenten, führten sie durch das Landeshaus und auch in den
Plenarsaal, wo Lea Hoffmann ganz selbstbewusst ausprobierte, wie der
Landtagspräsident dort sitzt. Seda und Martin setzten sich ihr zur Seite. Aber
sie erkundeten auch die Perspektive, die man als Zuschauer im Landshaus einnimmt
und beobachteten das Geschehen unten im Plenarsaal aus luftiger Höhe: ein
unvergessliches Erlebnis.
Auf dem Weg durchs Haus begegnete ihnen schließlich auch noch der Landtagspräsident Martin Kayenburg, der ebenfalls zum erworbenen Siegel gratulierte. Martin Jordan war begeistert, dass beide den gleichen Vornamen haben.
Viel Spaß bereitete den Lauenburgern die Fahrt mit dem Paternoster im Landeshaus, so etwas musste gebührlich ausgenutzt werden.




Sichtlich interessiert studierte Seda die Informationsbroschüre aus dem Landeshaus und erkundigte sich bei Frauke Tengler, ob die angegebenen Daten zu ihrer Person auch richtig seien.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen machten sich die Lauenburger auf, um die Rückfahrt anzutreten, aber nicht ohne Frau Tengler zu versprechen, sich weiter um die plattdeutsche Sprache in der Schule zu bemühen.

Wochenendanzeiger vom 6.2.09

LN vom 13.2.09
