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Deutsche Schülerinnen und Schüler am Collège Maurice Maëterlinck in Luneray (Frankreich) (Austausch März 2011) Text und Bilder: Kathrin Enderle Endlich war es so weit: Die acht Schüler und Schülerinnen und ihre zwei begleitenden Lehrerinnen starteten am Montag, den 7.März 2011, um 8.24 Uhr vom Hamburger Hauptbahnhof aus ihre lange Zugreise nach Frankreich zum Gegenbesuch bei ihren Gastschülern, die sie im November 2010 bereits bei sich in Lauenburg und Umgebung zu Besuch hatten. Nach 12 Stunden Fahrt freuten sich alle sehr über die Ankunft und den herzlichen Empfang durch die Gastfamilien.
Am Dienstag lernten die Schülerinnen und Schüler ihre Austauschschule kennen. Der Direktor, Monsieur Brebion, empfing sie in der Kantine zu einem gemeinsamen Frühstück, anschließend ging es in den Unterricht, Technik, Deutsch und Englisch standen auf dem Plan. Nach der Mittagspause, in der in der Kantine gegessen und auf dem Hof gespielt wurde, traten die Deutschen in einem Badmintonturnier gegen die Franzosen an. Für die Deutschen war der Tag sehr lang, denn erst um 17.00 Uhr klingelt es zum Schulschluss.
Tagesausflüge nach Dieppe und Rouen informierten die Schülerinnen und Schüler über die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Haute-Normandie. Nach einem spannenden Tag in Rouen, bei der die Schüler und Schülerinnen zusammen mit ihren Austauschpartnern die Stadt durch eine Rallye entdeckten, und einer Führung durch junge Stadtführer, ging es am Abend wieder in die Schule. Dort hatte der Direktor einen Empfang für die am Austausch beteiligten Eltern, Schüler und Schülerinnen und alle Lehrer der Schule vorbereitet. Er hielt eine Rede, überreichte den deutschen Austauschpartnern Geschenke und hielt einen kleinen Snack bereit. Anschließend fand eine „Abschiedsfeier“ statt, die von den Gastfamilien organisiert wurde, denn Freitag sollte schon der letzte Tag in den Gastfamilien sein.
Am Freitag ging es wieder in die Schule. Nach einer Mathematikstunde folgte der Empfang beim Bürgermeister. Anschließend reflektierten die Schülerinnen und Schüler ihre Erwartungen an den Austausch und ihre Erlebnisse in einer Deutschstunde. Es wurde festgestellt, dass es gar keine so großen Unterschiede zwischen den beiden benachbarten Ländern gibt. Nach der zweistündigen Mittagspause durften die deutschen Schülerinnen und Schüler an der Uraufführung eines Musikprojektes der Schule teilhaben. Den letzten gemeinsamen Abend verbrachten viele in ihren Gastfamilien, andere trafen sich, wie jeden Abend, in geselliger Runde, bevor die Koffer gepackt wurden. Der Abschied von den Gastfamilien am Samstagmorgen fiel schwer. Die französischen Schülerinnen und Schüler begleiteten ihre Austauschpartner für einen Tag nach Paris. Eine Führung durch die „Assemblée nationale“ (Nationalversammlung) stand auf dem Plan, außerdem wurde die Stadt ein wenig auf eigene Faust erkundet. Am späten Nachmittag mussten die französischen Schülerinnen und Schüler die Heimreise antreten. Abschiedstränen flossen und Pläne für Besuche während der Sommerferien wurden gefestigt. Für die deutschen Schülerinnen und Schüler ging es nach einem Abendessen zu einer Fahrt auf der Seine mit einem der „Bateaux mouches“. Der bei Nacht beleuchtete Eiffelturm begeisterte alle.
Nach einer Nacht im Hotel ging es direkt zum Eiffelturm, der mit dem Fahrstuhl erklommen wurde. Neben der Prachtstraße „Champs-Elysées“ mit ihrem Triumphbogen und dem Obelisken wurde auch der Louvre bestaunt. Dann ging es mit der Metro nach Montmartre. Die Schülerinnen und Schüler staunten über die vielen Künstler, die mit Fußballtricks, Breakdance oder Zeichnungen die Touristen begeistern. Nach dem Erkunden des Viertels auf eigene Faust wurde die berühmte Kirche „Sacré-Coeur“ besichtigt. Mit dem Nachtzug wurde die Heimreise bestritten. Als die Schülerinnen und Schüler ihre Eltern am Montagmorgen in die Arme schließen konnten, zogen sie Bilanz: „ Es war eine anstrengende, aber sehr schöne Woche mit vielen tollen Erlebnissen“.
Insbesondere zum Auftakt dieses Austausches, der sich hoffentlich in den kommenden Jahren festigen und wiederholen wird, danken wir dem Deutsch-Französischen Jugendwerk für den finanziellen Beitrag und allen Beteiligten, allen Eltern sowie den Schulen für ihr Engagement und die Unterstützung. mehr zum Schüleraustausch mit Frankreich unter "Austausch" |