Sekundarstufe II in Lauenburg ?
Eine neue SEK II in Lauenburg ist möglich, das
zeigt das Gutachten
LL vom 26.4.12

LL 14.4.12

LL 2.04.12

LL 13.04.12

LN 5.4.12

LN 28.3.12


Rufer 20.3.12


Diskussion im November 2011
Rufer 29.11.11
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Sonntagskurier 27.11.11

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(Sonntagskurier 30.10.11)

Rufer 1.11.11




(Text: AGL- Schulleiter Heinz Hoffmann)
Wochenendanzeiger
16.10.11
Lauenburg ist die einzige Stadt im Herzogtum Lauenburg, in der die
Schülerinnen und Schüler nicht die Möglichkeit haben, eine Sekundarstufe
2 zu besuchen und Abitur zu machen. Täglich fahren 275 Lauenburger
Schülerinnen und Schüler viele Kilometer, um Gymnasien in anderen
Städten zu besuchen: Sie besuchen das OHG oder die
Alfred-Nobel-Gemeinschaftsschule in Geesthacht, das Gymnasium in
Schwarzenbek oder die Fachgymnasien in Mölln und Geesthacht. Das kostet
viel Zeit und viel Geld, denn für jeden Schüler muss die Stadt Lauenburg
weit mehr als 1000.-€ pro Jahr bezahlen.
Gleich bei der Antragstellung 2007 wurde die Gemeinschaftsschule
Lauenburg mit einer Sekundarstufe II beantragt. In neun Jahren
(und nicht in 8 wie an den Gymnasien) sollen die Schülerinnen und
Schüler der AGL zum Abitur geführt werden. Leider wird das Ministerium
wie bei allen anderen Gemeinschaftsschulen, die diesen Antrag stellen
oder bereits gestellt haben, erst 2012 eine Entscheidung über die
Genehmigung der Sekundarstufe II treffen.
Pro Jahrgangsstufe müssen 42 qualifizierte Schülerinnen und Schüler
die Klassen 11, 12 und 13 besuchen, das ist die Bedingung für die
begründete Feststellung eines "öffentlichen Bedürfnisses",
Grundvoraussetzung für die Genehmigung. Es kommt als nicht auf die
Anzahl der Schülerinnen und Schüler an, die eine gymnasiale Empfehlung
haben!
Leider hat es im Wettbewerb zwischen den Gemeinschaftsschulen und den
Gymnasien keine Chancengleichheit gegeben. Die fehlende
Genehmigung der Oberstufe für Gemeinschaftsschulen hat viele Eltern
verständlicher Weise dazu bewogen, ihre Kinder gleich an einer Schule
anzumelden, die bereits eine Oberstufe hat. So steigt die Anzahl der
Anmeldungen an Gymnasien deutlich an. Hier aber wird ein achtjähriges
Schulangebot gemacht- während die Gemeinschaftsschulen eine neunjährige
Schulzeit bis zum Abitur anbieten würden.
Auch muss das Angebot an Schulen, die im Herzogtum Lauenburg das
Abitur anbieten, deutlich erhöht werden. Je dichter das Angebot an
Schulen mit Abi- Möglichkeit, desto höher auch die Abi- Quote. Hier
liegt das Herzogtum weit zurück: Dies dokumentiert diese von Herrn Dr.
Höppner

freundlicherweise zur Verfügung gestellte Grafik aus dem
Bildungsbericht 2009: Nur 18,6 % eines Schülerjahrgangs machten im
Herzogtum 2009
Abitur: Zum Vergleich: Nachbarkreise Storman = 34,8, Lübeck = 23,6,
Nachbarstadt Hamburg sogar 48%. Auf dem Arbeitsmarkt gibt es hier
keine Chancengleichheit mehr!
Sind die Kinder im Herzogtum dümmer? Auf gar keinen Fall, sie
haben nur schlicht zu wenig Möglichkeiten, Abitur zu machen, es fehlen
wohnortnahe Schulen, die die Schülerinnen und Schüler aufnehmen können.
Das Fazit kann also nur lauten: Es muss mehr Schulen geben, die zum
Abitur führen, daher:
Abitur in Lauenburg muss möglich sein!




Rufer vom 15.3.11
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