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Austausch der Schülerinnen und
Schüler aus der GemS 7a und GemS 7b
mit Schülerinnen und Schülern aus der polnischen
Partnergemeinde Łębork
(Bilder und Texte: Frau A. M. Töllner)

16 deutsche Schülerinnen und Schüler und die drei begleitenden
Lehrerinnen kamen am 23.05.2011 in der schönen Stadt Łębork an. Hier
wurden sie sogleich von ihren herzlichen Gastfamilien und
Austauschschülern empfangen und verbrachten im Anschluss den ersten
Abend im Kreise ihrer jeweiligen Gastgeber.
Am nächsten Morgen traf man sich in der Schule, dem Gimnazjum Nr 1, um
einen kleinen Einblick in das polnische Schulsystem zu erhalten. So
wurden Unterrichtsstunden in den Fächern Kunst, Physik, Englisch und
Informatik erlebt und ein gemeinsames Mittagsessen eingenommen.


Nach dem Kennenlernen der Schule konnten die Schülerinnen und Schüler
erstmals die historische Innenstadt Łęborks besichtigen. Ein Besuch des
Rathauses folgte, wobei die deutsch-polnische Delegation freundlich von
der stellvertretenden Bürgermeisterin begrüßt wurde. Im Anschluss
besichtigten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen die polnische
Altstadt.
Am Mittwoch traf man sich früh an der Schule, um gemeinsam nach Danzig
zu fahren.

Hierbei wurde die Gruppe durch eine junge
Reiseführerin begleitet und auf die Sehenswürdigkeiten dieser
bedeutenden Stadt hingewiesen, während eine Bonbon-Manufaktur
angesteuert wurde. Hier konnte die Herstellung köstlicher und
unvorstellbar filigraner Ananasbonbons beobachtet werden, die im
Anschluss auch verköstigt werden durften.
Nach dieser Besichtigung folgte ein entspannendes Orgelkonzert in dem
beeindruckenden Dom zu Oliwa.
Anschließend besuchten wir zudem noch das Ostseebad Sopot, in dem wir
durch unsere Gastgeber zur Begehung der Seebrücke eingeladen wurden.


Den vorletzten Tag des Austausches verbrachten die
Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen in Łeba, einem Badeort direkt an
der traumhaften Ostseeküste Polens. Hier konnte nach Herzenslust getobt
und gerannt werden: Düne hinauf, Düne hinunter und wieder hinauf.
Natürlich konnte man sich auch in den warmen, weichen Strandsand legen
und sich entspannen, um sich für den anschließenden Spaziergang am
Wasser zu erholen. Energiegeladen spielten die Schülerinnen und Schüler
später noch voller Begeisterung und ganzem Körpereinsatz einige Partien
Stand-Rugby.



Schon auf dem Rückweg gab es nur noch ein Thema unter den Schülerinnen
und Schülern: die Disco, die an diesem Abend stattfand. Um 19 Uhr war es
dann so weit – alle hatten sich frisch gemacht und warteten auf das
Erklingen der Musik. Als es dann endlich so weit war, gab es für sie
kein Halten mehr: Sie tanzten und lachten ausgelassen.

Der Freitag kam schnell: Die Taschen standen bereit und liebevolle
Geschenke und Umarmungen wurden ausgetauscht. Dann fuhr der Zug auch
schon in den Bahnhof ein und die ersten Tränen rannen über die Gesichter
– es waren zahlreiche Freundschaften entstanden. Nach dem Abschied von
unseren liebevollen und herzlichen Gastgebern war die Stimmung während
der Zugfahrt zunächst gedrückt. Doch nach einigen Stunden waren auch die
letzten Tränen getrocknet und die Vorfreude auf die Heimat, die Familien
und die Freunde überwog.
Dennoch freuten sich schon zu diesem Zeitpunkt alle
auf den Gegenbesuch, der in der Vorhabenwoche vom 19.-23. 2011
stattfinden wird.
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